Powerplay bis zum 16er gegen 11 Mann.
Die erste Möglichkeit hat jedoch Theresienfeld in der 20.Minute. Ajeti
Tridero läuft entlang der Cornerlinie passt zurück zu Tomislav Petrovic,
der vom 16er Eck über das Tor schießt. 3 Möglichkeiten des SDL blieben
ungenützt, ein Elfmeter an Milan Plisnic wird nicht gegeben. Zuerst
flankt Juray Halaska einen Freistoß von rechts zum linken 5er Eck,
Mikulas Radvanyi köpft wuchtig aufs Tor, doch Semir Ferhatbegovic kann
mit einer herrlichen Parade den Ball abwehren. Danach das Foul an Milan
Plisnic, dass der Schiedsrichter nicht gibt. Überhaupt schien der
Schiedsrichter und der Linienrichter auf der Seite der Heimischen eine
Sehschwäche zu haben. Aber dazu mehr in der 2.Halbzeit. In der 34.
Minute die beste Möglichkeit für den SDL. Werner Fischer schickt links
außen Günter Eder in den Strafraum, in dessen Stangelpass rutscht
Michael Schäffer am 5er, doch er verfehlt das leere Tor. In der 47.
Minute faustet Ferhatbegovic einen Halaska Freistoß aus dem rechten Eck.
Fazit: Theresienfeld stellt sich hinten rein -
Uns fällt nicht wirklich etwas ein.
Fortsetzung des Powerplays. Alle Theresienfelder um den eigenen
Strafraum - lauern auf Konter. Der erste bringt gleich die Führung für
Theresienfeld in der 54.Minute. Herrlicher Freistoß von Christian Müller
zum 5er Eck. Felix Lavos nimmt sich den Ball mit der Brust herunter und
schießt scharf ins lange Eck ein. Der SDL verfehlt entweder das Tor (48.
Schäffer Kopfball, 62. Halaska Schuss vom 16er) oder findet in
Ferhatbegovic seinen Meister (67. Ehm nach schönem Sololauf). ODER wird
wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen. Seit nunmehr 13 Spielen
gilt eine neue Abseitsregel, die scheinbar noch nicht zum Linienrichter
vorgedrungen ist. Bei keinem Abseits war der Spieler, der den Ball in
aussichtsreicher Position bekam im Abseits. ODER der Schiedsrichter
pfiff kein Foul an einem unserer Spieler, was aber offensichtlich eines
war, und die Aktion war gelaufen und Theresienfeld im Ballbesitz. Genau
so viel das 2:0: Juraj Halaska wird im Mittelfeld gelegt - Theresienfeld
kommt mit 3 Mann schnell heraus - in einer 3:2 Situation - und Nowotny hat
keine Mühe Markus Pani zu überheben. Theresienfeld war jedoch nicht
ungefährlich, da sich meist alle Langenlebarner im Strafraum der
Heimischen befanden. In der 63.Minute wirft sich Markus Pani vor den
anstürmenden Christian Müller, in der 71. drängt Markus Pani den alleine
auf ihn zulaufenden Christian Müller ab, dieser passt zurück zu Zehrer,
der über das Tor schießt. In der 90.Minute verkürzt Mikulas Radvanyi aus
kurzer Distanz nach Stangelpass von Michael Schäffer.
Fazit: Das Fehlen von Armin Dopplinger, Christian Ehn und Martin
Niss im Mittelfeld war von der 1.Minute an ersichtlich. Der SDL spielte
ideenlos und fand dadurch kein Mittel die Abwehrreihen zu knacken.
Theresienfeld stand tief in der eigenen Hälfte und verteidigte
geschickt. Wieder einmal - so ist Fußball - bei einem Tor in der
1.Hälfte hätte es ein Schützenfest geben können - so gewinnt der
Außenseiter nicht unverdient mit 2:1.
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